#019 Mitarbeiterinterview – Susann Rauch stellt sich vor

Eine Geschichte, die sich von außen betrachtet mehr als abenteuerlich anhört, verbindet Susann und mich. Über mehrere Wochen war eine Sache in unserer Firma, der Digital Native Xperience GmbH klar: Unser fehlendes Puzzelstück für echte High Performance ist ein Experte im Bereich Online Marketing. Donnerstagabends klingelt mein Telefon und Kevin sagt: Ich kenne jemanden für Marketing, wir müssen reden. Am Sonntagabend war die Sache klar – wir wollten Susann einstellen. 

Ihre Situation ist kaum zu glauben. Sie wird von ihrem alten Arbeitgeber um Feedback gebeten, gibt es und wird zwei Tage später gekündigt. Das aus so einem Tiefschlag eine so tolle Zusammenarbeit resultiert, hätte niemand gedacht. Im Interview sprechen wir über Fehlerkultur, Verantwortung und das Arbeiten in Sprints.

Sprints wurden vor allem durch Scrum in der Arbeitswelt präsent. Wir nutzen eine abgewandelte Form davon, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Sprints sind vor allem dann extrem effektiv, wenn wir hypothesengetrieben arbeiten. Das bedeutet, dass ich am Anfang des Sprints die Hypothese aufstelle, dass mein Kunde ein bestimmtes Ergebnis haben möchte (bspw. einen Blogeintrag, eine Weiterentwicklung meiner App oder ein neues Produkt). Im Sprint liefere ich Ergebnisse, mit denen ich diese Hypothese verifiziere. Doch bevor wir dazu kommen, lass uns zuerst die Frage beantworten, was ein Sprint ist.

Ein Sprint ist immer ein geschlossener Zeitraum, in dem ein Ergebnis produziert wird. Wir verwenden als größten Zeitraum unsere Vision mit einem Zeitraum von 50 Jahren, konkretisieren diese durch unsere einjährige Strategie und definieren dann für einen Zeithorizont von drei Monaten Objektivs and KeyResults (OKR). Innerhalb des OKR Zeitraums kannst du wahlweise alle zwei, drei oder vier Wochen einen Prüfpunkt etablieren. An diesem Punkt werden die erwarteten Ergebnisse intensiv geprüft und eine Reflexion angestellt. Wichtig ist dabei zu überprüfen, ob die Hypothese für den Sprint sich als richtig erwiesen hat. Danach wird der nächste Zyklus geplant und wieder gearbeitet. Für uns hat sich der zweiwöchentliche Zyklus als besonders produktiv herausgestellt. Durch den Fokus auf kurzfristige Ergebnisse gibt es kontinuierlich Erfolgserlebnisse, und es entsteht ein hohes Maß an Transparenz. Probleme und Unklarheiten können frühzeitig erkannt und aufgelöst werden.

Wenn du mit der Sprintlogik beginnst, sollten die ersten zwei Wochen der Sprint Null sein. In diesem erarbeitest du deine OKRs und basierend auf diesen eine Liste mit allen Aufgaben, die zur Erreichung des OKRs notwendig sind. Angelehnt an agile Methoden bietet sich dabei eine Clusterung nach Epic – Story – Task an. Ein Epic ist dabei so groß, dass es nicht innerhalb eines Sprints (bspw. zwei Wochen) erledigt werden kann. Jedes Epic besteht aus X Storys, die dafür notwendig sind, dass es erledigt ist. Eine Story kann immer innerhalb eines Sprints erledigt werden. Mehre Tasks sind dafür notwendig, eine Story zu erledigen. Ein Task ist immer innerhalb von zwei Tagen erfüllbar.

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